Projekte

Durch Kulturangebote mit dem Schwerpunkt „darstellende Kunst“ wollen „Die Kulturflieger“ Begegnungen zwischen jugendlichen Jenfeldern, die hier schon länger leben und neu Zugewanderten initiieren.

Alle Angebote des Kulturfliegers sind kostenlos und richten sich an junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. 

Zertifikat für die jugendlichen TeilnehmerInnen: Wir haben ein eigenes Zertifikat entwickelt, dass sich am Kompetenznachweis Kultur (KNK) der BKJ orientiert.  Dadurch werden die bei den Kulturprojekten erworbenen Qualifikationen auch nach außen transparent gemacht und können u.a. für Bewerbungen genutzt werden. Dazu müssen die TN mindestens 30 Stunden an unseren Kulturprojekten teilnehmen. 

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE:

Tour de Fear – Oktober 2018 bis Juni 2019
Eine szenische Nachtwanderung durch den Jenfelder Moorpark

48 Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund haben sich haben sich mit dem Thema Angst und ihrer Überwindung auseinandergesetzt.
Fragen waren unter anderem: Wovor haben wir Angst? Was ist Angst überhaupt? Adrenalin, ein Rausch? Wo kommt die Angst eigentlich her? Kann Angst krank machen? Was ist unheimlich? Wann bringt Angst eigentlich Spaß? 

Die Schauspieler*innen zeigten an 6 Orten im Park ihre Szenen. Das Publikum wurde von 5 Guides durch das Stück geführt. 
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Kunst-Rap-Projekt: „Hallo, hier bin ich!“

Von Oktober 2017 bis Juni 2018 fand einmal wöchentlich ein Masken-Kunst-Rap-Projekt mit Gundula Runge und Andrea Gritzke in der Wohnunterkunft Elfsaal von fördern und wohnen statt.

Wir bauten eigene Masken, spielten damit, diese wurden dann von Michael Steinhauser professionell fotografiert. Gemeinsam mit dem Rapper Olivier David haben wir Geschichten über uns in Songs umgesetzt, Interviews geführt und am Ende entstand aus den Texten und Fotos eine professionelle 52-seitige Broschüremit dem Titel „Irgendwo da draußen“.


Irgendwo da draußen – Wanderausstellung

Aufgrund des großen Erfolgs werden die Bilder aktuell in einer Wanderausstellung im Bezirk Wandsbek gezeigt.
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Die Broschüre zur Ansicht hier: IrgendwoDaDraußen72dpi


„Schwarzbrot versus Falafel“

Unter dem Motto „Schwarzbrot vs Falafel“ wurden Workshops angeboten, die zum Ziel hatten, Vorurteilen zwischen unterschiedlichen Kulturen entgegenzuwirken.
Die Jugendlichen konnten ausprobieren, wie sie leichter in Konfliktsituationen handeln und Vorurteilen durch Wissen und Handlungsalternativen entgegenwirken können. Methode war dabei das Forumtheater.


Tanzkurs „Let’s dance!“ 

Von April bis Sommer 2018 fand einmal wöchentlich ein Tanzprojekt für Mädchen mit der Choreografin Lena Inter im Malhaus statt. Das Projekt endete mit einer Aufführung am 18. August 2018.


Alles Liebe, oder was? – Theater

Ziel war es mit Jugendlichen in der Zeit von November 2017 bis Juni 2018 ein eigenes Stück zum Thema Liebe, Toleranz, Religion und Vorurteile zu entwickeln. Die Theaterstücke „Klara und Abbas“ des irakischstämmigen Schriftstellers Hussain Al-Mozany sowie Shakespeares „Romeo und Julia“ sollten als Grundlage unserer Arbeit dienen.

Ansätze für Improvisationen in Bezug auf die Themen waren:

Wann warst du selbst mal wie Klara/Abbas? Was gefällt dir an ihnen, was nicht?

Welche Vorurteile hast du und wie bist du darauf gekommen? Haben deine Eltern Vorurteile, wenn du mit jemanden zusammen bist, der einer anderen Kultur angehört?

Hast du schon mal aus Angst nicht mehr dazu zu gehören, eine andere Meinung geäußert, dich anders verhalten, als du eigentlich wolltest?

Wie ist die Einstellung deiner Familie bezgl. einer Liebesbeziehung, wie wird es zu Hause gelebt? Was wird von dir erwartet? Wie gehst du damit um?

Kennst du das Gefühl diskriminiert zu werden? Was wünscht du dir dann? Was hilft dir?

Danach wurde gemeinsam entschieden, welche Thematiken an dem Theaterstück besonders  interessierten. Wir entwickelten unsere eigene Version und unser eigenes Theaterstück mit dem Namen „Kurz und Herzlos“.

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